Vielen Dank an die WISAG Nordwest für ihr großartiges Engagement für den Kinderschutzbund Düsseldorf!

Weil der WISAG soziales Engagement sehr wichtig ist, hat das Unternehmen vor vielen Jahren den „WISAG-Tag“ eingeführt, um in den Regionen Gutes zu tun und den WISAG-Mitarbeitern ehrenamtliches Engagement und den Einsatz für andere näher zu bringen.

Am 15. September 2018 war es wieder soweit: Ca. 50 Kolleginnen und Kollegen aus allen Geschäftsbereichen der WISAG Nordwest, haben unsere Außenanlage am Haus für Kinder BLAUER ELEFANT an der Posener Straße in Düsseldorf verschönert und noch kinderfreundlicher gestaltet. So wurden z.B.  neue Pflanzen gesetzt, gestrichen und unser Zaun mit „Blickfingern“ geschmückt. Durch den Einsatz der WISAG Nordwest sieht das Haus für Kinder BLAUER ELEFANT nun viel bunter und hübscher aus. Auch der neue Rollrasen für den Spielgarten der „Posener Pänz“ ist wunderbar angegangen!

Ein rundum gelungener Tag! Doch das sollte noch nicht alles sein: Eine Woche später, zum Fest anlässlich des Weltkindertages, stellte die WISAG ihre eigene Hüpfburg für uns bereit, so dass der „WISAG-Tag 2018“ einen tollen Abschluss fand!

„Elternschule“: Kinderschutzbund zu der umstrittenen Erziehungs-Doku

In der Debatte um die Dokumentation „Elternschule“, die seit kurzem in deutschen Kinos läuft, bezieht der Kinderschutzbund (DKSB) Position. Nach Ansicht des Verbandes enthält der Film, der in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen gedreht wurde, zahlreiche Szenen, in denen Kinder psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt sind. In seiner Stellungnahme appelliert der DKSB an alle Bürger*innen, für das Recht auf gewaltfreie Erziehung einzutreten.
Der Film „Elternschule“ dokumentiert die Behandlung psychosomatisch erkrankter Kinder und Kleinstkinder. Nach Einschätzung des DKSB zeigt er einige verzweifelte Mütter, die in der Klinik lernen, dass eine Eltern-Kind-Beziehung eine Kampfbeziehung ist und dass sie möglichst hart zu ihren Kindern sein sollen. Einzelne Kinder werden zudem als „egoistische Strategen und Taktiker“ öffentlich vorgeführt.
Nach Ansicht des DKSB basiert eine die Entwicklung fördernde Erziehung auf Schutz, Beteiligung und der Berücksichtigung des kindlichen Willens, und nicht auf der machtvollen Durchsetzung der Eltern gegenüber ihren Kindern. Das Recht auf gewaltfreie Erziehung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. „Verhalten sich Eltern gegenüber ihren Kindern so wie das Klinikpersonal in dem Film, dann ist das rechtswidrig“, konstatiert Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers. „Auch den Mitarbeiter*innen von Kitas und Schulen ist ein solches Verhalten verboten und kann rechtliche Konsequenzen haben.“
Der Kinderschutzbund will nicht in Abrede stellen, dass die im Film gezeigten Kinder und ihre Eltern in großer Not sind und intensive Unterstützung benötigen. Über den gewaltvollen Charakter vieler Szenen kann der Verband aber nicht hinwegsehen. „Die in den Film gezeigten Behandlungsmethoden können keinesfalls Vorbild für die Erziehung von Kindern in Deutschland sein“ sagt Prof. Dr. Sabine Andresen, Vizepräsidentin des DKSB sowie Kindheits- und Familienforscherin. „Diese Praktiken führen zu einer Verunsicherung von Eltern im Umgang mit ihren Kindern.“
Ob die angewandte psychische und physische Gewalt im Rahmen der Verhaltenstherapie in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen zur Behandlung psychosomatischer Erkrankungen zulässig und notwendig ist oder einen Anfangsverdacht der Misshandlung Schutzbefohlener nach § 225 StGB darstellt, muss von der zuständigen Staatsanwaltschaft geprüft und durch das Gericht entschieden werden. Für Eltern, die Unterstützung bei einer anleitenden, gewaltfreien Erziehung benötigen, gibt es zahlreiche Hilfsangebote der Kinder- und Jugendhilfe, auch vom Kinderschutzbund. Dazu gehören etwa Elternkurse, Erziehungsberatung und sozialpädagogische Familienhilfe. Wer sich über passende Hilfsangebote informieren möchte, kann sich an das bundesweite, kostenlose Elterntelefon unter der Nummer 0800 111 0550 wenden.
Die komplette Stellungnahme finden Sie auf www.dksb.de/de/ueber-uns/stellungnahmen

 

 

„BLAUER ELEFANT auf Rädern“ beim WDR-Kinderrechtepreis 2018

Auch dieses Jahr haben wir uns mit unserem aktuellen Projekt, dem „BLAUEN ELEFANTEN auf Rädern“ beim WDR-Kinderrechtepreis beworben.

Mit dem Kinderschutzmobil „BLAUER ELEFANT auf Rädern“ möchten wir Familien, die in prekären sozialen Verhältnissen leben und die wir mit unseren Angeboten im Haus für Kinder in Lierenfeld nicht erreichen, in ihrem eigenen Lebensumfeld Hilfe leisten und planen Einsätze in Notunterkünften für obdachlose Familien, in Flüchtlingsheimen, auf Spielplätzen in sozial benachteiligten Stadtteilen, sowie kindergerechte Aktionen im gesamten Düsseldorfer Stadtgebiet. Die Idee dahinter: Wenn die Familien nicht zu uns kommen, müssen wir eben zu den Familien kommen!

Auch wenn unser Kinderschutzmobil diesmal nicht mit einem Preis ausgezeichnet wurde, wurde unser Projekt dennoch in eine Broschüre des WDR mit nachahmenswerten Initiativen aufgenommen, die auch im Internet zu finden ist.

Unter https://www1.wdr.de/unternehmen/der-wdr/profil/chronik/auszeichnungen/kinderrechtepreis/

kann man die Broschüre downloaden und auf Seite 49 unseren „BLAUEN ELEFANTEN auf Rädern“ wiederfinden.

Schaut Euch doch auf dieser Seite einmal um!

Wir freuen uns auf jeden Fall sehr, dass der WDR unser tolles Projekt ausgesucht hat und hier öffentlich erwähnt!

Bildungschancen für ALLE Kinder!

Mit der Aktion „Mogelpackung Bildungs- und Teilhabe- paket – Halbvoll ist halbleer, wenn es um Bildung geht“ macht der Deutsche Kinderschutzbund Düsseldorf (DKSB) zum diesjährigen Weltkindertag am 20. September 2018 auf die ungleichen Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen in Deutschland aufmerksam.
Der Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen in Deutschland hängt immer noch zu stark von der sozialen Herkunft ab. Gegenwärtige Förderinstrumente wie das Bildungs- und Teilhabepaket können die Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen, die in Armut aufwachsen, nicht ausgleichen.
Im Paket enthalten ist ein Schulbedarf von 100 Euro. Der wirkliche Bedarf ist aber oft mehr als doppelt so hoch. Studien belegen, dass Kinder aus einkommensschwachen Familien folglich nicht an allen Bereichen der Bildung teilhaben können. Familien in höheren Einkommensgruppen wiederum investieren bis zu drei Mal so viel in die Bildung ihrer Kinder.
„Bildung ist ein wichtiges Kinderrecht und sollte allen Kindern gleichermaßen zugutekommen. Hierfür müssen grundlegende Schulmaterialien Kindern und Jugendlichen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. 100 Euro aus dem Bildungs- und Teilhabepaket reichen nicht aus“, führt DKSB-Präsident Heinz Hilgers aus.
Aus dem Alltag im Kinderschutzbund Düsseldorf berichtet hierzu Bettina Erlbruch, Geschäftsführerin: „Wir bekommen die ungleichen Bildungschancen auch in einer relativ reichen Stadt wie Düsseldorf fast täglich zu spüren. Zu uns kommen Kinder, die zum Beispiel kein Geld für Schulbücher, Kleidung, Hobbys oder andere Freizeitaktivitäten haben.“
Im Ergebnis wird deutlich, dass Maßnahmenpakete wie das Bildungs- und Teilhabepaket
– wie aktuell gestaltet – keine Instrumente sind, um tatsächliche Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Grundlegende Maßnahmen und ein verändertes Bewusstsein sind notwendig, um allen Kindern gleiche Bildungschancen zu bieten. Der DKSB fordert deshalb u.a., dass alle Basis-Lernmaterialien in allen Schulformen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden und der Zugang zur Lernförderung (z.B. Nachhilfe) für alle Kinder vorhanden sein muss, indem Förderangebote in der Schule je nach individuellem Förderbedarf durchzuführen sind. Dafür müssen die Schulen ausreichend ausgestattet sein, personell und materiell.
„Bildungschancen für alle“, hierzu leistet der Kinderschutzbund Düsseldorf seinen Beitrag, indem ab dem 1.01.2019 alle Kursangebote für Kinder kostenfrei zur Verfügung stehen.

Deutsche Postcode Lotterie fördert unsere Familiencafés

Großzügige finanzielle Unterstützung für unsere Familiencafés in Düsseldorf Bilk und Gerresheim.  Die Deutsche Postcode Lotterie fördert unser Hilfsangebot an den 2 Düsseldorfer Geburtskliniken  mit 10.000 EURO!  

Die Deutsche Postcode Lotterie ist eine Soziallotterie. Mit einem Los der Deutschen Postcode Lotterie tun alle Teilnehmer der Soziallotterie zugleich Gutes. 30 Prozent des Losbeitrags fließen in gemeinnützige lokale und regionale Projekte in der Nähe der Teilnehmer.

Wir freuen uns riesig, dass die Teilnehmer der Deutschen Postcode Lotterie mit dem Kauf ihrer Lose unsere Familiencafés in Düsseldorf unterstützen. Von dem Förderungsbeitrag in Höhe von 10.000 EURO profitieren die Einrichtungen an den Geburtskliniken des Evangelischen Krankenhauses in Bilk und der SANA Kliniken in Gerresheim. Dank dieser großzügigen finanziellen Unterstützung ist es uns möglich, unsere präventiven Hilfsangebote für „junge“ Eltern mit ihren Säuglingen und Kleinkindern dort weiterhin zu gewährleisten und auszubauen. Petra Rottmann, Head of Charities & Communications bei der Deutschen Postcode Lotterie: „Wir freuen uns sehr, dass wir dank des Engagements unserer Teilnehmer dieses wunderbare Projekt unterstützen können. Für die Umsetzung wünschen wir alles Gute und viel Erfolg.“

Wir bedanken uns von Herzen für die großzügige Unterstützung unserer Kinderschutzarbeit in Düsseldorf bei unserem Förderer, der Deutschen Postcode Lotterie!