Kinderrecht des Monats Februar

Kinder haben das Recht auf

Gleichbehandlung und Schutz vor Diskriminierung

WIR MÜSSEN UNS EINMISCHEN…
wenn Kinder mit einer anderen Hautfarbe, einer anderen Religion oder aufgrund ihres Geschlechts nicht respektvoll und gleich behandelt werden, z.B. in der Bahn, im Bus, auf dem Schulhof, auf dem Sportplatz, beim Bäcker, auf Kindergeburtstagen, in Schwimmbädern oder auch am eigenen Familientisch, wenn die große Schwester einen dummen Kommentar über den türkischen Freund des kleinen Bruders abgibt. Die Eltern sollten ebenfalls ihre eigene Sprache überdenken, denn die Kinder kopieren sehr oft, was sie zuhause vorgesagt und vorgelebt bekommen, das ist eine Chance und eine Gefahr, entscheiden Sie!!!

Angebote im Ortsverband: Elternberatung im Haus für Kinder BLAUER ELEFANT – Posener Pänz – Familiencafés – Selbstbehauptungskurse

Wir suchen dringend

Wir suchen dringend 

eine Erzieher*in/Kinderpfleger*in/Tagesmutter*vater im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung für die U3 Betreuung der Zwei-Tagesgruppe „Posener Pänz“.

Arbeitszeit: an 2 Vormittagen (Gelbe Gruppe: Mo und Do) jeweils 9:00 – 13:00 Uhr.

Ihre Aufgaben:

• Durchführung der Gruppe, inkl. Vor- und Nachbereitung,
• Betreuung und Förderung der Kinder von 1,5 – 3 Jahren,
• Planung, Vorbereitung und Durchführung von Bastel- und Spielangeboten
• Dokumentation

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann melden Sie sich bitte unter

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Düsseldorf e.V.
Ansprechpartner: Tobias Schenkel
Posener Str. 60, 40231 Düsseldorf, Telefon: 0211/ 6170570 oder
info@kinderschutzbund-duesseldorf.de

Vielen Dank an die WISAG Nordwest für ihr großartiges Engagement für den Kinderschutzbund Düsseldorf!

Weil der WISAG soziales Engagement sehr wichtig ist, hat das Unternehmen vor vielen Jahren den „WISAG-Tag“ eingeführt, um in den Regionen Gutes zu tun und den WISAG-Mitarbeitern ehrenamtliches Engagement und den Einsatz für andere näher zu bringen.

Am 15. September 2018 war es wieder soweit: Ca. 50 Kolleginnen und Kollegen aus allen Geschäftsbereichen der WISAG Nordwest, haben unsere Außenanlage am Haus für Kinder BLAUER ELEFANT an der Posener Straße in Düsseldorf verschönert und noch kinderfreundlicher gestaltet. So wurden z.B.  neue Pflanzen gesetzt, gestrichen und unser Zaun mit „Blickfingern“ geschmückt. Durch den Einsatz der WISAG Nordwest sieht das Haus für Kinder BLAUER ELEFANT nun viel bunter und hübscher aus. Auch der neue Rollrasen für den Spielgarten der „Posener Pänz“ ist wunderbar angegangen!

Ein rundum gelungener Tag! Doch das sollte noch nicht alles sein: Eine Woche später, zum Fest anlässlich des Weltkindertages, stellte die WISAG ihre eigene Hüpfburg für uns bereit, so dass der „WISAG-Tag 2018“ einen tollen Abschluss fand!

„Elternschule“: Kinderschutzbund zu der umstrittenen Erziehungs-Doku

In der Debatte um die Dokumentation „Elternschule“, die seit kurzem in deutschen Kinos läuft, bezieht der Kinderschutzbund (DKSB) Position. Nach Ansicht des Verbandes enthält der Film, der in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen gedreht wurde, zahlreiche Szenen, in denen Kinder psychischer und physischer Gewalt ausgesetzt sind. In seiner Stellungnahme appelliert der DKSB an alle Bürger*innen, für das Recht auf gewaltfreie Erziehung einzutreten.
Der Film „Elternschule“ dokumentiert die Behandlung psychosomatisch erkrankter Kinder und Kleinstkinder. Nach Einschätzung des DKSB zeigt er einige verzweifelte Mütter, die in der Klinik lernen, dass eine Eltern-Kind-Beziehung eine Kampfbeziehung ist und dass sie möglichst hart zu ihren Kindern sein sollen. Einzelne Kinder werden zudem als „egoistische Strategen und Taktiker“ öffentlich vorgeführt.
Nach Ansicht des DKSB basiert eine die Entwicklung fördernde Erziehung auf Schutz, Beteiligung und der Berücksichtigung des kindlichen Willens, und nicht auf der machtvollen Durchsetzung der Eltern gegenüber ihren Kindern. Das Recht auf gewaltfreie Erziehung ist im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) und in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben. „Verhalten sich Eltern gegenüber ihren Kindern so wie das Klinikpersonal in dem Film, dann ist das rechtswidrig“, konstatiert Kinderschutzbund-Präsident Heinz Hilgers. „Auch den Mitarbeiter*innen von Kitas und Schulen ist ein solches Verhalten verboten und kann rechtliche Konsequenzen haben.“
Der Kinderschutzbund will nicht in Abrede stellen, dass die im Film gezeigten Kinder und ihre Eltern in großer Not sind und intensive Unterstützung benötigen. Über den gewaltvollen Charakter vieler Szenen kann der Verband aber nicht hinwegsehen. „Die in den Film gezeigten Behandlungsmethoden können keinesfalls Vorbild für die Erziehung von Kindern in Deutschland sein“ sagt Prof. Dr. Sabine Andresen, Vizepräsidentin des DKSB sowie Kindheits- und Familienforscherin. „Diese Praktiken führen zu einer Verunsicherung von Eltern im Umgang mit ihren Kindern.“
Ob die angewandte psychische und physische Gewalt im Rahmen der Verhaltenstherapie in der Kinder- und Jugendklinik Gelsenkirchen zur Behandlung psychosomatischer Erkrankungen zulässig und notwendig ist oder einen Anfangsverdacht der Misshandlung Schutzbefohlener nach § 225 StGB darstellt, muss von der zuständigen Staatsanwaltschaft geprüft und durch das Gericht entschieden werden. Für Eltern, die Unterstützung bei einer anleitenden, gewaltfreien Erziehung benötigen, gibt es zahlreiche Hilfsangebote der Kinder- und Jugendhilfe, auch vom Kinderschutzbund. Dazu gehören etwa Elternkurse, Erziehungsberatung und sozialpädagogische Familienhilfe. Wer sich über passende Hilfsangebote informieren möchte, kann sich an das bundesweite, kostenlose Elterntelefon unter der Nummer 0800 111 0550 wenden.
Die komplette Stellungnahme finden Sie auf www.dksb.de/de/ueber-uns/stellungnahmen