April: 3 Fragen – 3 Antworten

Kurzinterview mit Prof. Dr. Susanne Schweitzer-Krantz zum Kinderrecht des Monats April:

Kinder haben das Recht auf

Gesundheit

  1. Was bedeutet für Sie, Frau Prof. Dr. Schweitzer-Krantz, das Kinderrecht: „Recht auf Gesundheit“?

Kinder sollten unter Bedingungen zuverlässiger Beständigkeit aufwachsen, die ihnen ein Höchstmaß an gesunder Lebensweise und medizinischer Versorgung ermöglichen.

  1. Leben Kinder heute ungesünder als vor 20 Jahren?

Kinder essen mehr Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett als früher und bewegen sich weniger.

  1. Wie können Kinder lernen, gesund zu leben?

Durch gutes Vorbild der gesamten Familie und der Bezugspersonen mit kalorienbewusstem Essen, guter Qualität und mit viel Bewegung (z.B. draußen zu spielen).

Prof. Dr. Susanne Schweitzer-Krantz

ist Chefärztin der Klinik für Kinder und Jugendliche am EVK und 1. Vorsitzende des Deutschen Kinderschutzbundes e.V. in Düsseldorf

Kinderrecht des Monats April

Kinder haben das Recht auf

Gesundheit

Was bedeutet es gesund zu sein?

Und ab wann ist der Mensch krank?

Oder ist nur die/der krank, die/der sich krank fühlt?

Und gilt das ebenso für die Gesunden?

Warum ist eine Unterscheidung überhaupt wichtig?

Sinnvoll? Oder doch sinnlos?

Da schlackern uns Eltern manchmal die Ohren, dachten wir doch immer, das eine oder andere sei gut und gesund für unser Kind und dann bekommen wir gesagt: „Ich weiß dein Angebot und deine Mühe zu schätzen (also wenn wir Glück haben bekommen wir das zu hören), für andere Kinder mag das gut und richtig sein, aber mich macht das unglücklich und irgendwann krank“.

Deutlich soll hier werden, es geht genauso um die Seele eines jeden Menschen, die gesund sein muss, der Körper allein ist nur ein Bein, aber wir brauchen zwei Beine zum Stehen, jedenfalls langfristig oder wenigstens ein zweites, damit wir mal wechseln können.

Und was, wenn man drei hat?

Hier kommt das Vertrauen mit ins Spiel, seinen Kindern vertrauen, dass sie wissen, was gut oder gesund für sie ist, das ist wahrscheinlich einer der größten Herausforderungen, die Eltern annehmen und schaffen müssen und das weit vor der Zeit der Pubertät.

Geben wir den Kindern die Möglichkeiten gesund zu werden und zu bleiben und zwar alle, die wir bereitstellen können und dann lassen wir das Kind entscheiden, welche davon es braucht. Kinder wissen das oft sehr gut, nicht immer, aber viel häufiger als wir es ihnen zutrauen. Haben Sie mehr Vertrauen in die Fürsorge und gute Begleitung, die Ihre Kinder bis dahin von Ihnen erhalten haben.

… Und viel Obst und Gemüse essen, viel Bewegung und vor allem viel Freude dabei!!!

Angebote im Ortsverband Düsseldorf:

TuSCH!-Gruppe – Kochkurse für Kinder im Haus für Kinder BLAUER ELEFANT – Elternkurse Starke Eltern -Starke Kinder® – Selbstbehauptungskurse

März: 3 Fragen – 3 Antworten

Unsere Interviewreihe im Kinderrechtejahr 2019:

Kurzinterview mit Rabea Tutas zum Kinderrecht des Monats März:

Kinder haben das Recht auf

einen Namen, eine Staatsangehörigkeit und eine Identität

  1. Was bedeutet für Sie, Frau Tutas, das Kinderrecht „Kinder haben das Recht auf einen Namen, eine Staatsangehörigkeit und eine Identität“?

Das Kinderrecht bedeutet für mich das Herstellen, Sicherstellen und die Überprüfung des Kindeswohls durch Erziehungsberechtigte, Behörden und Politik, unabhängig von der Herkunft bzw. des Geburtsortes des Kindes und die Schaffung gleichberechtigter Startchancen und Entwicklungsmöglichkeiten für eine gesunde Identitätsbildung.

  1. Nehmen Sie Identitätsprobleme bei Kindern im Multikulturellen Forum wahr?

Direkt nehme ich im Rahmen meiner Tätigkeit keine Identitätsprobleme bei Kindern war, jedoch bekomme ich Informationen von neuzugewanderten Eltern, die sich nur schwierig im deutschen Schulsystem zurechtfinden und Rat suchen hinsichtlich der Einschulung oder der Auswahl einer weiterführenden Schule. Darüber hinaus wenden sich Eltern an uns, um Möglichkeiten für eine angemessene Freizeitgestaltung ihrer Kinder zu finden und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen.

  1. Wie unterstützen Sie diese Kinder?

Eltern erhalten bei uns Beratung und werden bei der Freizeitgestaltung ihrer Kinder unterstützt, so zum Beispiel durch das „Bildungs- und Teilhabepaket“  und Informationsveranstaltungen rund um das Thema Schule bzw. das deutsche Schulsystem. Darüber hinaus bieten wir niedrigschwellige und kostenlose Freizeitgestaltungsmöglichkeiten, wie Familien-Kreativ-Cafés, Ausflüge und Mitmach-Workshops, an. Ziel ist es vor allem, neuzugewanderten Familien eine Orientierungshilfe und gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, damit vor allem Kinder, die teilweise schlimme Erlebnisse hinter sich haben, in Deutschland neue Startchancen erhalten und ein Zugehörigkeitsgefühl entwickeln.

Rabea Tutas

ist bei der Integrationsagentur des Multikulturellen Forum e.V. in Düsseldorf tätig und unterstützt Familien mit Zuwanderungsgeschichte

Radio-Interview: „Insta-Eltern“ sollten vorsichtig sein

Immer mehr Eltern posten Bilder von ihren Kindern bei Facebook oder Instagram. Das Ganze birgt jedoch einige Gefahren. Dazu stand unser Vorstandsmitglied Ansgar Sporkmann bei Antenne Düsseldorf Rede und Antwort.

https://www.antenneduesseldorf.de/nachrichten/insta-eltern-sollten-vorsichtig-sein_49808.html