Safer Internet Day am 6. Februar 2018

Am 6. Februar 2018 findet der diesjährige Safer Internet Day unter dem weltweiten Motto „Create, connect and share respect: A better internet starts with you“ statt. Ziel des internationalen Aktionstages ist es, sich aktiv für ein besseres Internet einzusetzen. Für die „Nummer gegen Kummer“  bietet sich hier eine gute Möglichkeit, um über die wichtige Arbeit als Helpline im Verbund Saferinternet DE zu informieren.

Gemeinsam für ein besseres Internet und für einen respektvollen Umgang im Netz, in dem Hate Speech, Fake News, Datenklau oder (Cyber)Mobbing keine Chance haben! Dafür setzen wir uns als deutsches Safer Internet Centre, bestehend aus den Partnern klicksafe.de, internet-beschwerdestelle.de, jugendschutz.net und Nummer gegen Kummer e.V., ein.

Der von der Europäischen Kommission initiierte Aktionstag wird in Deutschland von klicksafe umgesetzt. Mit dem diesjährigen klicksafe-Schwerpunktthema „Alles unter Kontrolle?! Wie selbstbestimmt und souverän sind wir online?“ dreht sich dabei vieles besonders um die Fragen: Wer bin ich online? Wie schütze ich mich? Wem glaube ich? Wie gehe ich mit unangenehmen Inhalten und Erfahrungen um?

Unser Kinderrecht des Monats Februar

Jedes Kind hat das Recht auf (s)eine kindgerechte Entwicklung!

Damit Kinder sich stark und widerstandsfähig entwickeln können, brauchen sie eine stabile, wertschätzende und emotional warme Beziehung zu einer (erwachsenen) Bezugsperson. Dieser Faktor trägt am stärksten zu einer gelingenden Entwicklung bei und kann viele Risikofaktoren abfedern. Hier kommen wir Eltern ins Spiel und bleiben es. Wir haben die Aufgabe gut für uns selbst zu sorgen und uns zu stärken, damit wir als Vorbild für unsere Kinder vieles dazu beitragen können, damit sich unser Kind zu einer starken, optimistischen, widerstandsfähigen Persönlichkeit entwickeln kann.

Angebote im Ortsverband:

Kinderschutzbund berät Schüler und Eltern bei Zeugnissorgen

In der nächsten Woche (29. Januar bis 02. Februar) bekommen die Schülerinnen und Schüler in Düsseldorf ihre Halbjahreszeugnisse. Sie sind gerade für Viertklässler mit einer (nicht mehr bindenden) Empfehlung für die weiterführende Schule verbunden – und für die Familien ein vermeintlicher Gradmesser für Lernerfolg. Viele Kinder haben Angst davor – genauso wie ihre Eltern, gerade wenn die Noten schlechter ausfallen als erwartet. Auch wenn es schwierig ist: „Kinder mit schlechten Noten brauchen Trost, keinen Druck“, sagt Diana Goldermann-Wolf vom Kinderschutzbund Düsseldorf. „Das wissen die meisten Eltern auch und doch ist es oft schwer, mit der eigenen Enttäuschung über ein Zeugnis umzugehen, das nicht ihren Erwartungen entspricht.“

Oft wissen Eltern nicht, wie sie ihre Kinder motivieren können. Dann sei es wichtig, sich an die eigene Schulzeit zu erinnern. Was hätte mich damals motiviert? Was hätten meine Eltern damals machen sollen?

Kinder und Jugendliche  können sich kostenfrei und anonym Rat und Unterstützung holen bei der Nummer gegen Kummer, sie lautet 116 111 oder 0800 111 0333 und ist montags bis freitags von 14.00 bis 20.00 Uhr besetzt. Eltern wählen die 0800 111 0550.

Unser Kinderrecht des Monats Januar

Jedes Kind hat das Recht auf Spielen

Kinder haben das Recht auf Freizeit und Spielen, auf Spaß und Freude, auf Quatsch-machen und Geschichten erfinden, Generalprobe quasi fürs Leben, alle Rollen und Situationen mal vorspielen und schauen und fühlen und riechen und schmecken, wie sich das so anfühlt, Mensch oder Tier zu sein, Königin oder Zauberer, Fee oder Waisenkind, gut oder böse…

Angebote im Ortsverband:

– Posener Pänz
– Spielmobil am Haus für Kinder BLAUER ELEFANT
– Familiencafés

Weihnachten und Trennungskinder

Eine Trennung der Eltern ist für Kinder eine schmerzliche Erfahrung, welche besonders an Weihnachten deutlich wird. Denn ein friedvolles Miteinander unter dem Tannenbaum ist kaum möglich. Daher ist es wichtig bereits vor Weihnachten klar abzusprechen wann und wo die Kinder feiern können. Der Kinder wegen, trotz Trennung gemeinsam Weihnachten zu feiern, davon raten wir ab, denn Kinder spüren die Anspannung und nur allzu oft endet alles wieder im Streit.

Wichtig ist es daher im Vorfeld rational und in Ruhe gemeinsam darüber nachzudenken, wie man die Feiertage für alle Beteiligten gleichermaßen positiv gestalten kann, ohne dass sich jemand benachteiligt fühlt.  Wenn man(n)  oder frau dies beachtet kann es auch in einer Scheidungsfamilie für die Kinder zu einem oder sogar zwei wunderschönen Festen für die Kinder werden.

Angebote im Bereich Trennung/Scheidung: Beratung – Begleiteter Umgang – Kinder im Blick – TuSCH! Gruppe für Trennungs-/Scheidungskinder