Tag der Familie am 15. Mai

Eine Familie befindet sich in einem Prozess, der nie endet.

Auch nicht, wenn die Kinder ausgezogen sind. Denn dann halten sie meist weiterhin Kontakt, suchen Rat, bekommen vielleicht selbst Kinder …

Doch ist es für die Erwachsenen nicht immer leicht, den Kindern Kraft und Sicherheit zu vermitteln. Besser als die Demonstration von Stärke, die nicht der Wahrheit entspricht, ist das Zeigen der eigenen Empfindsamkeit.

Eine Familie in der Krise braucht besondere Unterstützung und Schutz. Es gibt eine Vielzahl von Unterstützungsmöglichkeiten. Eltern und Kinder sollten sich keinesfalls scheuen, diese in Anspruch zu nehmen. „Tag der Familie am 15. Mai“ weiterlesen

Tag der gewaltfreien Erziehung 30.04. 2020

Gewaltfreie Erziehung bedeutet auf körperliche Strafen zu verzichten: Keine Ohrfeige, keine Tracht Prügel. Das ist das Minimum, das in Deutschland Kindern auch gesetzlich garantiert werden soll: „Kinder haben ein Recht auf gewaltfreie Erziehung. Körperliche Bestrafungen, seelische Verletzungen und andere entwürdigende Maßnahmen sind unzulässig“, heißt es im Bürgerlichen Gesetzbuch, §1631.

Seit 2004 ruft der Deutsche Kinderschutzbund alljährlich am
30. April den Internationalen Tag der gewaltfreien Erziehung aus. Dieser soll die Verantwortung der gesamten Gesellschaft für das gewaltfreie Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen in den Fokus rücken.

Unsere Pressemitteilung, Informationen und Aktionen zu dem Thema unter:

http://www.düsseldorf-leuchtet-rot.de

Online-Seminare

„Starke Eltern“ bleiben!

Starke Eltern auch in diesen Zeiten zu bleiben, allein auf sich gestellt, wenig Austausch mit Freunden oder der Familie ist eine ganz besondere Herausforderung. Die Tage mit neuen Strukturen zu gestalten ohne sich selbst, die Kinder und den Partner oder die Partnerin aus dem Blick zu verlieren und dabei noch die notwendige Gelassenheit und Zuversicht zu behalten, das ist mehr als eine Herausforderung, das ist ein Kunststück!

Wir möchten Euch anbieten trotz körperlicher Distanz mit anderen Eltern im Kontakt zu sein und mit der Moderationshilfe eines Elternkursleiters Themen, die Euch bewegen, zu diskutieren und zu bewegen.

Folgende Online-Seminare bieten wir kostenfrei an:

  • Anleitend erziehen in Krisen und Isolation
  • Alle Gefühle sind erlaubt, aber wie gehen wir damit um
  • Unterschiedliche Bedürfnisse benötigen Verhandlungskunst
  • Regeln und Konsequenzen in schwierigen Zeiten (Corona)

Anmeldung und weitere Informationen…

Hinweise für gestresste Eltern und Anlaufstellen bei Konflikten und Gefahrensituationen

Für viele Familien sind die durch die Bundesregierung beschlossenen Maßnahmen zur Reduzierung sozialer Kontakte eine große Herausforderung. Stresssituationen sind normal, es gibt aber Möglichkeiten, mit ihnen gut umzugehen.  Wir bieten hier außerdem eine Übersicht über Ansprechpartner*innen für Eltern und Kinder in Krisensituationen – auch in Corona-Zeiten.

Den kompletten Beitrag und weiterführenden Links finden Sie auf der Internetseite des unseres Bundesverbandes.

Telefon-Hotline zur Erziehungs- und Konfliktberatung

Das Düsseldorfer Netzwerk ist ab sofort unter 0211-8995334 für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene erreichbar/Hilfen auch für pädagogische Fachkräfte

Geschlossene Kinderbetreuung, Schulen und Freizeitangebote, weitreichende Kontaktsperren zu Personen außerhalb der Familie, das Arbeiten im Homeoffice oder eine plötzliche Quarantänemaßnahme stellen beispielsweise viele Familien vor zusätzliche Herausforderungen. Bei Problemen und Spannungen kann jetzt eine neu geschaffene telefonische Hotline helfen. Das Jugendamt und die Düsseldorfer Beratungsstellen freier Träger bieten ab sofort eine pädagogisch-psychologische Hilfe an. Sie ist zu erreichen unter 0211-8995334 und montags bis freitags von 8 bis 17 Uhr besetzt. Die Beratung erfolgt freiwillig, streng vertraulich und kostenfrei.

Das durch das Coronavirus notwendige Zurückziehen in die eigenen vier Wände schafft unter Umständen Probleme im Zusammenleben oder in der Erziehung. So können beispielsweise in Familien die Ängste und Sorgen um die Zukunft auf Seiten der Eltern auf Langeweile und eingeschränkte Möglichkeiten der Freizeitgestaltung auf Seiten der Kinder treffen. Das Familienleben steht vor einer Belastungsprobe.

Damit Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene die nächsten Wochen gut überstehen, steht ihnen die telefonische Hilfe der Düsseldorfer Beratungsstellen zur Seite. Auch pädagogischen Fachkräften wird von der Hotline fachliche Unterstützung bei der Ausübung ihres Berufs geboten.

In der Beratung arbeiten Psychologen, Sozialpädagogen und Fachkräfte der Sozialen Arbeit zusammen, um für alle Betroffenen Lösungen zu finden,  damit kleinere und größere familiäre Krisen gemeistert werden können. An der städtischen Beratungs-Hotline beim Jugendamt sind neben dem Zentrum für Schulpsychologie auch folgende Freien Träger und Vereine beteiligt: AWO, Caritas, SKFM, Pro Mädchen, Diakonie, KiND VAMV, Frauenberatungsstelle, Katholische Ehe-, Familien- und Lebensberatung sowie der Deutsche Kinderschutzbund Düsseldorf.