Partnerstammtisch von Fortuna Düsseldorf spendet für KIDS CARE

F95-PARTNER UNTERSTÜTZEN BEIM DIGITALEN STAMMTISCH FORTUNA-KINDERSCHUTZPROJEKT MIT KNAPP 7900 EURO
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Fortunas Partner zeigen nicht nur beim Kochen echten Einsatz: Eigentlich sollte es sich bei der letzten Auflage des monatlich stattfindenden Partnerstammtischs vorrangig um ein gemeinsames Kochevent drehen. Doch daraus entstand deutlich mehr. Die circa 30 F95-Partner hatten die Möglichkeit, ihre Teilnahmegebühr in Höhe von 18,95 Euro zu spenden. Zudem wurden verschiedene Bilder aus der Fotoausstellung „Düsseldorf: mit Ecken & Kanten“ ersteigert sowie ein Ölgemälde von Klaus Allofs. Am Ende des Abends konnte so eine Spendensumme in Höhe von 7.899,65 Euro für das Kinderschutzprojekt „Kids Care“ gesammelt werden.

Vielen Dank an Fortuna Düsseldorf und alle beteiligten Partner für die tolle Unterstützung für unser gemeinsames Projekt KIDS CARE.

Wir freuen uns über jede Spende, damit wir möglichst viele Sportvereine im Bereich Kinderschutz unterstützen können:
Spendenkonto: Deutscher Kinderschutzbund Ortsverband Düsseldorf e.V.
Bank: Stadtsparkasse Düsseldorf
IBAN: DE87 3005 0110 0046 0170 00
BIC: DUSSDEDDXXX
Verwendungszweck: KIDSCARE
Alle Informationen über KIDS CARE gibt es auf der Website WWW.KIDSCAREF95.DE.

Den kompletten Beitrag zum Partnerstammtisch findet Ihr auf der Website von Fortuna Düsseldorf 1895: Partnerstammtisch spendet für Kids-Care-Projekt (f95.de)

Pressemitteilung Kinderschutzbund Düsseldorf: Die Familiencafés sind auch im „Lockdown“ für die Familien da

Ist möglicherweise ein Bild von BacksteinmauerNach wie vor sind strenge Coronaschutzmaßnahmen nötig. Unter den
aktuellen Beschränkungen haben besonders Familien mit Kindern zu leiden. Doch auch wenn aktuell seine regulären Angebote weitgehend ruhen müssen, setzt der Kinderschutzbund Düsseldorf alles daran, die Familien in der Stadt weiterhin bestmöglich zu unterstützen.

Die vollständige Pressemitteilung findet Ihr hier:
PM_Aktuelle Angebote_Kinderschutzbund Duesseldorf

Familiencafé Beratungsfenster

Montags bis donnerstags von 9.30 Uhr – 11.30 Uhr sowie für das Projekt “Winzigklein” montags von 14 – 16 Uhr bietet das Team des Familiencafés am EVK das “Familiencafé Beratungsfenster” an, eine Art Sprechstunde am offenen Fenster.

Hier können Familien mit Kindern im Alter von 0 – 3 Jahren bei Bedarf ganz spontan und ohne Anmeldung, quasi “im Vorbeigehen”, Fragen stellen, Rat einholen, ein offenes Ohr finden oder einfach ein nettes Gespräch führen.

So haben wir die Möglichkeit, trotz der coronabedingten Einschränkungen auch persönlich für euch da zu sein.

Start vom Familiencafé 2.0

Jetzt liegt die erste Woche hinter uns im Online Familiencafé 2.0 und es war richtig schön.

Natürlich ist es anders als wenn wir uns live begegnen würden, aber es ist eben auch eine Begegnung, ein Kontakt, wir sehen uns und reden miteinander, lernen uns kennen und nehmen teil am Leben der anderen…. Ein gutes Gefühl!

Also wir machen gerne weiter und freuen uns auf euren Besuch im Online Familiencafé 2.0.

Immer Dienstag von 10-11 Uhr
Anmeldung für Dienstag: schluesener@kinderschutzbund-duesseldorf.de

und Donnerstag von 18:30 -19:30 Uhr.
Anmeldung für Donnerstag: teesselink@kinderschutzbund-duesseldorf.de

Mehr Infos zum Familiencafé 2.0 gibt es hier.

Kinderrechte in Zeiten der Pandemie

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass die Rechte von Kindern im politischen Handeln keinen Verfassungsrang genießen und deshalb in der Krise nur spärlich berücksichtigt wurden.
Forderung: Kinderrechte ins Grundgesetz

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass auf Bundes- und Landesebene Kinderbeauftragte fehlen, die die Einhaltung der Vorgaben der UN-Kinderrechtskonvention einfordern.

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie wichtig eine kinderrechtsbasierte Datenerhebung ist hinsichtlich Planung und Überprüfung staatlicher Maßnahmen.

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass die Defizite im Bereich der Beschwerdemechanismen für Kinder zu deren Gefährdung führen.
Forderung: Aus- und Aufbau von niedrigschwelligen und kindgerechten Beschwerdestellen im direkten Lebensumfeld der Kinder.

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass der Gewaltschutz von Kindern, besonders Kinder, die in Einrichtungen und Unterkünften leben, in Deutschland nicht krisenfest aufgestellt ist.
Forderung: durchgängig erreichbare präventive Hilfeangebote

 

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass das Bildungssystem in
Deutschland weder krisenfest ist noch nehmen Bildung und Betreuung von Kindern einen angemessenen Stellenwert ein. Kinder wurden isoliert, die Auswirkungen dieser Isolation auf ihre psychische Entwicklung wurden massiv vernachlässigt.
Forderung: Bildungsqualität und inklusives Lernen müssen stärkere
Berücksichtigung erfahren

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass in Armut lebende Kinder besonders betroffen sind und Benachteiligungen sich weiter verschärfen.
Forderung: Materielle Zusatzleistungen, unbürokratisches Bereitstellen von mobilen Endgeräten

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, dass geflüchtete Kinder besonders von den Beschränkungen betroffen sind. Die Umstellung auf Homeschooling bedeutet für sie faktisch eine Entziehung des Rechts auf Bildung.
Forderung: Dezentrale Unterbringung von Kindern und ihren Familien in den Kommunen

Die Corona-Pandemie hat deutlich gemacht, wie dringend notwendig es ist, dass Kindern ermöglicht wird, sich selbst für die Einhaltung ihrer Rechte stark zu machen. Selbst etablierte und geförderte Kinderparlamente und Selbstorganisationen wurden im Diskurs über die staatlichen Maßnahmen nicht gehört.

(Quelle: Auszug aus Ergänzung zum Parallelbericht der Monitoring-Stelle UN-Kinderrechtskonvention des Deutschen Instituts für Menschenrechte, Oktober 2020)