Inklusion – geht doch!

Inklusion – geht doch!

Die meisten tun sich schwer mit diesem Thema und gleichzeitig spricht niemand den Kindern das Recht auf eine inklusive Erziehung und Bildung ab.

Natürlich, niemand soll ausgegrenzt werden, jedes Kind soll die Möglichkeit haben an allem teilzunehmen, wenn es denn möchte, es soll frei wählen und entscheiden können, wo und mit wem es zur Schule gehen und welchen Sportverein es besuchen möchte.

Es geht um die Wahlmöglichkeit, die alle anderen auch haben, nicht mehr und nicht weniger. Immer nur mit Kindern zusammen zu sein, die das gleiche Handicap haben, das ist doch verrückt, so ist es doch sonst auch nicht im Leben und was entwickeln die Kinder dann für ein Bild von der Welt, vom Leben und den Mitmenschen?

Wenn über Inklusion gesprochen wird, dann kommt immer auch ganz schnell das Thema Barrieren auf. Braucht eine Einrichtung nicht zunächst einen Aufzug, eine Rampe und alle Texte in einfacher Sprache? Nein! Natürlich ist eine Barrierearmut ein wünschenswertes Ziel, aber die größte zu überwindende Hürde, ist die Barriere in den Köpfen. Jeder Mensch kann einem Menschen mit Behinderung „Hallo“ sagen und nicht jedes Kind mit einer Behinderung braucht eine Rampe. Ausgrenzung ist immer verkehrt, führt zu Vorurteilen, zu Unkenntnis und begrenzt nicht nur die Ausgegrenzten, sondern auch die, die meinen, ausgrenzen zu können. Wer darf das?

Jedes Kind, jeder Mensch hat das gleiche Recht mit dabei zu sein, überall. Das ist keine Entscheidung, sondern ein Gesetz. Um Inklusion möglich zu machen, müssen wir alle etwas tun, denn es sind eben nicht die anderen, die Inklusion möglich machen, das sind wir alle! Inklusion ist eine Bereicherung für alle und oft auch sehr lustig: „Ich kann leider nicht mit aufräumen – ich habe eine Lernbehinderung.“ (Quelle: DER PARITÄTISCHE, info 02.2022)

In den Offenen Treffs der Familiencafés bedeutet Inklusion, dass an manchen Stellen sehr individuelle Lösungen gefunden werden müssen und gefunden werden.

Weitere Angebote

Der Kinderschutzbund in Düsseldorf hat verschiedene Angebote für Kinder und Eltern, damit Eltern nicht verzweifeln, sondern wieder Kraft und Mut gewinnen die Verantwortung für ihre Familie zu übernehmen, Kinder in ihren Rechten gestärkt werden ein gutes Familiengefühl entstehen kann.

Foto ©Robert Poorten

Familiencafés

Schwangere und Eltern mit Kindern zwischen 0 und 3 Jahren können an verschiedenen Standorten in der Stadt unser vielfältiges Angebot wahrnehmen. Im Familiencafé BLAUER ELEFANT in Lierenfeld, im Familiencafé am EVK in Unterbilk und im Familiencafé am Sana in Gerresheim gibt es unter anderem offene Treffs, Beratung für Familien und Spielgruppen.

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Kinderschutzbund Düsseldorf Pubertät
Foto © DKSB Susanne Tessa Müller

Selbstbehauptungskurse für Kinder

In den Kursen für verschiedene Altersgruppen lernen Kinder u.a. besseren Umgang mit Wut und Ärger, wie sie mit Provokation und Beleidigung umgehen können oder Konflikte frühzeitig wahrzunehmen und angemessen sozialkompetent zu reagieren.

Zu den Terminen
Foto © DKSB Susanne Tessa Müller

Beratung

Wir wollen den Menschen, die sich an uns wenden, schnell und unbürokratisch helfen, deshalb gibt es bei uns auch kurzfristig einen Beratungstermin – nicht nur in Krisensituationen.

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