Platz der Kinderrechte erhält Kinderrechte-Briefkasten

Ein neues Projekt des Kinderschutzbundes, um die Beteiligung von Kindern und Jugendliche zu fördern

Vor zwei Jahren wurde im Volksgarten nahe des Wasserspielplatzes der Platz der Kinderrechte eingeweiht. Aufgrund der Corona-Pandemie musste auf eine große Einweihung verzichtet werden. Schon damals war klar, dass es nicht bei einem Straßenschild bleiben soll. Seit dieser Woche steht am Platz der Kinderrechte nun der Kinderrechte-Briefkasten. Mit dem neuen Projekt, das vom Kinderschutzbund Düsseldorf betreut wird, zeigt die Stadt Düsseldorf, dass es ihr mit der Umsetzung der Kinderrechte ernst ist.

Der Briefkasten erweitert die bestehenden Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder und Jugendliche in Düsseldorf um ein neues Format. Kinder können dort nicht nur mit dem klassischen Brief, sondern auch per QR-Code und hinterlegtem Online-Formular ihre Anregungen, Wünsche und Ideen mitteilen. Das Online-Formular ist zudem auf der Website des Kinderschutzbundes zugänglich: www.kinderschutzbund-duesseldorf.de/kinderrechte-briefkasten. Auf diese Weise wird der Zugang zum Briefkasten möglichst flexibel und niedrigschwellig gestaltet. Antworten auf ihre Briefe erhalten die Kinder auf der Website des Kinderschutzbundes. Dort werden alle Ideen, Fragen und Anregungen der Kinder sowie die Antworten des Kinderschutzbundes veröffentlicht. Im Rahmen von regelmäßigen Kinderrechte-Aktionen, Workshops und mobilen Einsätzen am Platz der Kinderrechte soll der Kinderrechte-Briefkasten inhaltlich und pädagogisch vom Kinderschutzbund begleitet werden.

Der Kinderschutzbund versteht sich als „Lobby für Kinder“ und setzt sich für die Anerkennung der Kinderrechte und eine kinderfreundliche Gesellschaft ein. Gewalt vorzubeugen ist sein oberstes Ziel. Bettina Erlbruch, Geschäftsführerin vom Kinderschutzbund Düsseldorf freut sich darüber, dass das Angebot am Platz der Kinderrechte wächst: „Wir sind glücklich, den Kindern in Düsseldorf mit dem Kinderrechte-Briefkasten eine weitere Möglichkeit zu geben, ihre Meinung zu sagen und ihre Wünsche aber auch Kritik zu äußern.“

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